Gemüse: ist der Begriff für essbare Pflanzenteile, wild wachsender oder in Kultur genommener Pflanzen. Nicht wie Pflanzen oder Pflanzenteile, die vor allem wegen ihrer Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette genutzt werden und die Grundkost der Ernährung darstellen. Gemüse wird als Beikost vor allem wegen seines Gehalts an Vitaminen, Mineralsalzen, Extraktstoffen und ätherischen Ölen verzehrt, es wirkt zu dem appetitanregend und geschmacksbildend. Gemüse haben eine wichtige Funktion für die Verdauung, aufgrund ihres hohen Anteils an Ballaststoffen.
Je nach Erntezeiten unterscheidet man in Dauergemüse, Frühgemüse, Sommergemüse, Herbstgemüse und Wintergemüse.
Warum ist es wichtig, Obst und Gemüse zu essen?
Täglich 650 Gramm
oder eben „5 am Tag“ sollen es sein, so die
Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch Studien
zeigen: Nur etwa ein Viertel der Männer und ein Drittel der Frauen erreichen
diese Mengen. Leiden wir deshalb unter Vitaminmangel? Bei welchen
Krankheiten ist die Schutzwirkung der Grünkost bewiesen und worauf sollten
Sie bei der Zubereitung achten? Wir servieren Ihnen die knackigsten Facts
und Infos.
Bei den Portionsgrößen können Sie sich an folgenden Beispielen orientieren:
1 Portion Obst oder Gemüse entspricht:
* 1 Hand voll große, ganze Früchte wie Apfel, Pfirsich, Birne
* 2 Hände voll kleine Früchte wie Erdbeeren oder Johannisbeeren (auch
tiefgefroren)
* 1 Hand voll unzerkleinertes Gemüse wie Kohlrabi, Tomate
* 2 Hände voll Salat oder zekleinertes Gemüse wie Brokkoli (auch
tiefgefroren)
* 1 Hand voll getrocknete Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Erbsen
* 1/2 Hand voll (ca. 25g) Trockenfrüchte wie getrocknete Aprikosen oder
Trockenpflaumen
* 1/2 Hand voll (ca. 25g) geschälte, ungeröstete und ungesalzene Nüsse
* 1 Glas Frucht- oder Gemüsesaft (100 - 200ml) mit 100 Prozent Fruchtgehalt
kann ab und zu eine der täglich empfohlenen 5 Portionen ersetzen